Tarte tatin aux coings

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Wieder trafen sich Fotografen und kochten zusammen. Es gab als Vorspeise vietnamesische Frühlingsrollen mit einer säuerlichen Soße (mit Fischsoße):

Die Frühlingsrollen bestanden aus Hackfleisch, Karotten, Zwiebeln, Glasnudeln und Gewürzen/Kräutern und waren in eine Reisnudelplatte eingeschlagen. Sie wurden zweimal gebraten und dann serviert:

Die Frühlingsrollen wurden von der Köchin in jeweils drei Teile geteilt, dann ist es leichter sie (die Rollen, nicht die Köchin) zu essen. Ein Gast bekam keine Soße.

Danach gab es einen Feldsalat mit Walnüssen. Das Hauptgericht war „Provencialisches Kaninchen“ mit Nußspätzle – als Gruß aus der Küche gab es zuvor die Innereien
Dies nur zur Information.

Der Nachtisch, und dieses Gericht will ich vorstellen, weil ich es zubereitete, war eine „verkehrt herum gebackene Torte mit Quitten“ =

Tarte tatin aux coings

Man braucht dazu eine Pfanne (24cm), 4 Quitten, 1 Biozitrone, 100g Zucker und 100 g Butter und zwei Packungen fertigen Blätterteig.

Die Quitten werden geschält, entkernt und in Achtel geschnitten.

Der Zucker kommt komplett in die Pfanne, darauf die Butter in 5 – 6 Portionen und dann setzten wir die Quittenachtel mit der schönen runden Seite nach unten.

Die Herdplatte wird erst jetzt eingeschaltet und läuft auf voller Drehzahl.

Nach wenigen Minuten ist die Butter geschmolzen und der Zucker schon leicht karamelisiert, nun träufeln wir etwas Zitronensaft über die Quitten und lassen es etwas abkühlen.

Wenn die Pfanne nicht mehr zu heiß ist, legen wir eine Bahn Blätterteig darüber und drücken ihn am Rand tief in die Pfanne (wäre die Pfanne noch heiß, würde der Blätterteig „schmelzen“).
Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder, aber es ist keine besondere Kunst. Ich nehme dann noch eine halbe Bahn Blätterteig von der zweiten Packung und lege diese in breiten Streifen nochmal darüber, damit wirklich alles perfekt bedeckt ist. Den Blätterteig mit der ausgebreiteten Hand gut andrücken, dann ca. 4 – 5 mal mit dem Messer einstechen, dass Luft entweichen kann. Dann kommt das ganze für ca. 30 Minuten bei 200° in den Ofen (Ober-Unterhitze).

Nach der Backzeit (ich hätte diese Tarte noch etwas im Ofen lassen sollen … hier sieht man auch ein wenig die „Bahnen“, die ich auflegte) nehmen wir die Pfanne heraus und stellen sie auf ein Holzbrett.

Darauf kommt eine Tortenplatte  …

Dann packt man die Pfanne und die Tortenplatte (Achtung: Hitzeschutz) und dreht …

die beiden herum …

und nach einer kurzen Besinnung hebt man die Pfanne an.

Und so sieht die Tarte dann aus.

Es gab nach der Tarte einen schönen Kaffee …

 

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